Beamte des Bergbaus Drucken
Der Grundschnitt der Beamtenuniform ist von 1842. In dem Jahr wurden die letzten bedeutenden Uniformänderungen im sächsischen Altbergbau durchgeführt. Sie betrafen aber nur die Beamten- und Offiziantenuniformen der Bergrangordnung. Diese neue Uniformenvorschrift war bis auf kleine Änderungen bis zur Einstellung des Bergbaus 1913 gültig. Für die ersten sieben Ränge in den Klassen der Rangordnung des sächsischen Bergstaates wurden neue Uniformen vorgeschrieben. Der Unterschied zur Uniform aus der Herder Zeit ist folgernder:

  • Puffjacke ist geschlossen zu tragen, die Prunkweste entfällt. Schmuckelemente entfallen bzw. werden vereinfacht. Die Farbe der Jacke ist einheitlich schwarz, nur die Knappschaftsältesten der Hütte tragen weiterhin hechtgrau.
  • 1853 wird das Uniformreglement geändert, es wird auf neun Klassen erweitert. Damit ändert sich auch die Rangeinteilung, die durch die Gestaltung der Stickerei auf den Kragen sichtbar ist.

Die Uniformen der Beamten durften mit kleinen Änderungen, die 1865 festgelegt wurden, noch nach der Einstellung des Bergbaus 1913 getragen werden.