01.11.2014 - Kindergruppe besucht Fernmeldemuseum Drucken

Am 01.11.14 traf sich die Kindergruppe der HFBHK e.V. am frühen Morgen, um in den Tiefen des Hauptpostgebäudes unserer Stadt Freiberg das Fernmeldemuseum anzusehen.
Diese von Herrn Eckhard Keilig und seinen Mitstreitern ehrenamtlich geführte Ausstellung befindet sich in der alten Paketausgabe des Postgebäudes direkt hinter den beiden gelben Briefkästen. Die Ausstellung ist jedes Jahr mindestens zum Tag des Offenen Denkmals und zum Poststrassenfest geöffnet.

Heute erlernen auch die Kinder der HFBHK das Bedienen von moderner Kommunikationstechnik bereits in den frühen Lebensjahren. Dass das jedoch nicht immer so einfach war, davon konnten sich die Kinder in der Ausstellung überzeugen.
Von besonderen Interesse für die Kinder war das "Fernsprechen" aus einer uralten Telefonzelle über die Vermittlung mit den Kindern im Nachbarraum. Das Herzstück der Ausstellung, eine originale und funktionstüchtige Wählvermittlungsstelle aus Jahr 1929, machte dabei einen Höllenlärm. Auch von der Funktionsweise von alten Telefonen, Vermittlungszentralen, historischen Klappenschränken und warum das "Fräulein vom Amt" wirklich eine Frau war, konnte man sich informieren.

Kaum zu glauben, dass es früher nicht selbstverständlich war, in jedem Haushalt ein Telefon zu haben. So konnten sich nicht nur die Kinder, sondern auch die begleitenden Erwachsenen in eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit begeben und den Kindern erläutern, warum das Wählen mit der Wählscheibe so lange dauerte und es keine Wahlwiederholung gab.

Am 1.9.1886 wurde in Freiberg die erste Telefonzentrale mit 42 Teilnehmern in Betrieb genommen. Am 10.01.1989 ging das Fernamt dank neuerer Technik für immer außer Betrieb. Seit dem 11.09.2011 kann dieses kleine Museum besichtigt werden.

Weitere Informationen unter: http://www.126jahretelefoninfreiberg.de/ 
(der modernen Kommunikation sei Dank :-)

Das Fernmeldemuseum sucht übrigens Mitstreiter und wen das interessiert, kann da gern mitmachen.

Vielen Dank an Herrn Kreilig und seine Mitstreiter.

 

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