04.10.2014 - Spalier und Präsentation bei Montanhistorik Workshop in Freiberg Drucken

Vom 01. Bis 05. Oktober 2014 fand in Freiberg der 17. Internationale Bergbau & Montanhistorik Workshop statt.

Organisator war das Netzwerk Montanhistorik, zu dem Partner aus Deutschland, Oesterreich, Italien, Belgien, Frankreich, Tschechien, der Slowakei, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz gehören. In diesem Jahr war als Veranstalter die Grubenarchäologische Gesellschaft Freudenstein e.V. Freiberg zuständig. Den über 100 Teilnehmern wurde ein attraktives Programm aus Vorträgen, Exkursionen und offiziellen Terminen (z.B. Empfang bei Freibergs OB) geboten.

Als einer der Partner aus unserer Region fungierte auch die HFBHK. Diese Unterstützung wurde v.a. durch Bergkameraden realisiert, die mit ihren historischen Uniformen an den Veranstaltungsorten für berg- und hüttenmännisches Flair sorgten. Höhepunkt in dieser Hinsicht war der Abschlussabend am Sonnabend, dem 4. Oktober, in der Nikolaikirche.

13 Bergkameraden, Vertreter aller Gewerke incl. Officianten und Beamte standen zunächst Spalier im Eingangsbereich der Konzert- und Tagungshalle. Sehr schnell wurde dieses Spalier zum begehrten Fotoobjekt der ankommenden Gäste. Der Abend begann dann mit der Vorstellung unseres Traditionsvereins und der historischen Uniformen. Mit großer Aufmerksamkeit und reichlich Beifall belohnten die Teilnehmer den Auftritt unserer Bergkameraden. Viele der Gäste, darunter besonders die ausländischen, hatten offensichtlich eine solche lebendige Traditionspflege noch nicht erlebt oder erwartet. Sie reagierten beeindruckt und regelrecht begeistert. Wie in Freiberg nicht anders denkbar, wurde die Präsentation mit dem gemeinsamen Gesang unserer Standeshymne, dem Steigerlied, abgeschlossen. Im Gegensatz zu manch anderen Veranstaltungen war bei diesem Publikum weder Textunkenntnis noch Textunsicherheit gegeben. Und so erlebte die Nikolaikirche einen kräftigen und beeindruckenden bergmännischen Chor.

Nach dem Abendessen, zu dem uns die Gastgeber freundlicherweise einluden, wofür wir uns herzlich bedanken, stellten wir uns mit allen Teilnehmern am Altarplatz der Kirche zu einem Gruppenfoto auf.

Mit diesem Auftritt bei den Montanexperten sind die Bergkameraden der HFBHK wiederum unserem Vereinsanliegen „Traditionspflege ist nicht Anbetung der Asche sondern Weitergabe des Feuers“ eindrucksvoll gerecht geworden.

 

Bergkamerad

Dr. Eberhard Pönitz

 
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