Barbaratag in Waldenburg Drucken

Der diesjährige Barbaratag in Waldenburg wird in die Geschichte der Partnerstädte eingehen – denn er war etwas Besonderes. Zum 18. Mal nahm eine Delegation der Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft an den Feierlichkeiten teil. Damit hat diese Bergbaufreundschaft die Volljährigkeit erreicht, wie die polnischen Freunde betonten. Und sie hatten sich etwas dazu einfallen lassen, sie veranstalteten am 3. Dezember in der Alten Grube einen „Deutsch-Polnischen Bergmännischen Abend“. Gestaltet wurde dieser von zwei bergmännischen Chören und mit einigen Wettkämpfen der spaßigen Art. So mussten je drei Mitglieder der Städtevertreter Bier um die Wette trinken, zwei weitere Teams wetteiferten an der Staffelei um das aussagekräftigstes Bild zu den Traditionen des Bergbaus und im letzten Wettkampf ging es um Geschicklichkeit. Mit großem Einsatz konnten die Gäste den Wettkampf für sich entscheiden. Eine weitere Besonderheit war es, dass in diesem Jahr der gemischte Chor unseres Vereins die Stadt Freiberg vertrat. Dies tat er nicht nur zum bergmännischen Abend, sondern auch in Bad Salzbrunn bei einem Konzert im Sanatorium. Unterstützt wurde der Chor zu beiden Veranstaltungen von „Laiensängern“ aus der Knappschaft.

Zum umfangreichen Programm gehörte auch die Besichtigung des Schlosses Fürstenstein und der Alten Zeche, die Teilnahme an der Bergpredigt, dem Marsch durch die Stadt und die Ehrung am Denkmal der Verunglückten Bergleute. Den Höhepunkt bildete natürlich die Teilnahme an der eigentlichen Barbarafeier, die leider zu kurz ausfiel. Mit dem Gesang des Steigerliedes verabschiedete sich die Freiberger Delegation von ihren Gastgebern und Oberbürgermeister Sven Krüger sprach für 2018 die Einladung zum Bergstadtfest aus.

Danach wurde die Heimreise angetreten.

Knut Neumann


gemischter-chor-in-bad-salzbrunn2

Foto Knut Neumann: Der Chor unseres Vereins beim Konzert in Bad Salzbrunn


 
Seite zurück