06.07.2019 - Der Chor der HFBHK und weitere Bergkameraden bei der 1.Bergparade in Domsdorf/Brandenburg Drucken

Die Brikettfabrik „Louise“ in Domsdorf, einem Ortsteil der südbrandenburgische Stadt Uebrigau-Wahrenbrück im Landkreis Elbe-Elster wurde 1882 in Betrieb genommen. Sie ist damit die älteste Brikettfabrik Europas und lieferte ein Jahrhundert lang Braunkohlenbriketts bis in den Raum Berlin. Sie ist nunmehr ein Technisches Denkmal.

Dank des "segensreichen" Wirkens der unsäglichen (Un-)Treuhandanstalt wurde die Fabrik mit allen technischen Anlagen im September 1992 stillgelegt und sollte eine "Grüne Wiese" werden? Doch es kam zum Glück anders.Tatkräftige und traditionsbewusste Braunkohlenbergleute gründeten im September 1994 den Verein „Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik Louise“

Der Verein widmet sich seit diesem Zeitpunkt dem Erhalt sowie der Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit der Maschinen und technischen Anlagen.

Inzwischen steht die "Louise" auf der Denkmalsliste des Landes Brandenburg!

Am 06.07.2019 wurde des erfolgreichen 25jährigen Wirkens des Freundeskreises mit einem bergmännischen Festtag gedacht. Aus gegebenem Anlass fand in

Domsdorf die 1. Bergparade mit anschließendem Bergkonzert statt.

Dieses Vorhaben ist dem wackeren Verein in vollem Umfange gelungen und könnte der Auftakt für weitere Veranstaltungen dieser Art sein.

Zur Bergparade und dem Konzert hatten die Veranstalter u.a. auch den Chor der HFBHK eingeladen. Zusammen mit anderen Traditionsvereinen, vor allem aus

Brandenburg, ergab es nunmehr einen ansehnliche Berg- und Hüttenparade. Nach ihrem Abschluss gab es für die Vereinsfahnen Ehrenschleifen.

Das nach der Parade vorgesehene Bergkonzert gestaltete das Bergorchester Plessa und der Chor der HFBHK.

In vier Liedblöcken präsentierten wir im Wechsel mit dem Bergorchester Ausschnitte aus unserem Repertoire mit Bergmanns- und Volksliedern.

Zwischen den Liedblöcken wurden dem Publikum unsere historischen Uniformen vorgestellt. Die zu diesem Zwecke mitgereisten Bergkameraden unseres Vereins

ergaben mit den Uniformträgern des Chores ein nahezu lückenloses Bild der historischen Freiberger Berg- und Hüttenparade.

Aus den Meinungen des Publikums erfuhren wir, dass es neben der 1. Parade auch das erste Mal war, dass historische Uniformen erläutert wurden.

Den gelungenen Abschluss bildete der gemeinsame Gesang des Steigerliedes.

In Summe war es für uns ein zwar anstrengender, aber auch erfolgreicher Tag.

Bergkamerad

Dr. Eberhard Pönitz

Fotos: R. Parschick

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