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07.09.2019 - Der Chor der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft bei „Macht Musik“ in der Freiberger Altstadt Drucken

„Wer zählt die Völker, nennt die Namen…“ möchte man mit Friedrich Schiller ausrufen, wenn man das Gewimmel am Sonnabend in Freiberg`s Altstadtgassen und am Obermarkt sah. Das Gewimmel ward verursacht durch eine große Anzahl von „Musik-Machenden“ (geschätzt 450) und von ausgesprochen zahlreichen Besuchern, die mit der am gleichen Abend stattfindenden „9. Freiberger Nachtschicht“ schon am Nachmittag begannen.

Freiberg wurde wieder einmal zur klingenden Stadt. Chorgesang und Instrumentalmusik in allen denkbaren Variationen ließen an verschiedenen Orten der Altstadt ihre „Stimmen“ erschallen und wechselten sich mit ihren speziellen Programmen im ½-Stunden-Takt ab. Der gemischte Chor der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft war dabei mittendrin. Unser Auftrittsort befand sich an der Ecke Akademiestraße/ Burgstraße, am Haus Nr. 13. Wechselnd mit dem Stadtchor Freiberg, den Freiberger Bergsängern und dem gemischten Chor der Musikschule sangen wir Bergmanns- und Volkslieder.

Als wir mit unserem Programm begannen, „störten“ unseren Chorgesang zwei klangstarke Musikformationen: auf der Burgstraße in Schlossnähe war es die „Marching Band Brass 2 Go“ und aus Richtung Burgstraße/Weingasse die „Freiberger Blasmusikanten“ und die extrem lautstarken „Mittwochstrommler“. Doch unseren musikalische Chef, Bergliedermeister Andreas Schwinger, focht das nicht an, und so sangen wir mit der uns möglichen Lautstärke gegen den „feindlichen“ Musiklärm an …und hatten Erfolg! Es gab reichlichen Beifall von einer treuen Zuhörerschaft.

Eine ganz besondere Gesangsperle funkelte in der Erbischen Straße: der Milleniumschor aus Walbrzych, unserer polnische Partnerstadt. Mit diesem gemischten Chor hatten wir im Mai dieses Jahres zwei gemeinsame Auftritte in Walbrzych und in Bad Salzbrunn.

Der Höhepunkt des Nachmittags war dann der über die gesamte Altstadt verteilte gemeinsame Gesang des Steigerliedes, auf dem Obermarkt intoniert vom Bergmusikkorps Olbernhau und unserem Bergmusikkorps Saxonia.

Die Stabführung hatte Oberbergmusikmeister Jens Kaltofen, Chef des Olbernhauer Musikkorps. Beide Orchester nutzten die Gelegenheit des Freiberger Musikevents zur Probe für den am nächsten Sonnabend aus Anlass der Übergabe der Welterbe-Urkunde stattfindenden Großen Sächsischen Bergmännischen Zapfenstreich auf dem Obermarkt zu Freiberg.

Die Leitung des Projekts „Macht Musik“ lag in den bewährten Händen von Andreas Schwinger vom Amt Kultur Stadtmarketing. Zur erfolgreichen Realisierung ein herzliches „Dankeschön-Glück auf!“.

Am Sonnabend hatte Musik die tatsächliche Macht über Freiberg und sie nutzte sie erfolgreich aus!

Bergkamerad

Dr. Eberhard Pönitz

 
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